Evang. Johanneskindergarten und Hort

Pädagogische Konzeption

 

Liebe Eltern,

damit Sie sich ein Bild von der Arbeit in unserer Einrichtung machen können, erfahren Sie hier in Kürze das Wichtigste zu unseren Schwerpunkten und Angeboten.

Die vollständige Konzeption kann in unserer Einrichtung eingesehen werden.

Wir sind eine evangelische Kindertageseinrichtung in Gersthofen. Unsere Einrichtung hat 75 Plätze für Kinder von 2,5 Jahren bis zur Einschulung. Im Johannes-Hort werden bis zu 40 Schulkinder im Grundschulalter aus den drei örtlichen Grundschulen, unabhängig von ihrer psychischen und physischen Entwicklung, ihrer Nationalität oder Konfession betreut. Im Kindergarten wie auch im Hort können Inklusionsplätze vergeben werden.  

 

 

Ekita.net

Verständnis von Bildung

Inklusion

Pädagogische Haltung

Alltag

 

 

 

Ekita.net

Die ekita.net gGmbH – Evangelische Kindertageseinrichtungen in der Region Augsburg - ist Träger von evangelischen Kindertageseinrichtungen (Kitas) in Augsburg und Umgebung. Unsere Einrichtungen liegen sowohl im Augsburger Stadtgebiet, als auch in den Landkreisen Augsburg und Aichach-Friedberg.

Wir bieten Familien einen Betreuungsplatz in Krippe, Kindergarten oder Hort, sind ein moderner Arbeitgeber und professioneller Partner für Kirchengemeinden. Unser Handeln ist verwurzelt im evangelischen Glauben. Dabei stehen wir für Offenheit und Miteinander, unabhängig von Religion oder Herkunft.

Unser Slogan: zusammen spielen, lernen, wachsen


Verständnis von Bildung

Unser Bildungsverständnis beruht auf einem Bild vom Kind als Akteur seiner eigenen Entwicklung und Bildung. Kinder wollen sich aktiv, mit all ihren Sinnen und ihren bisher gemachten Erfahrungen, einbringen und zusammen mit anderen auf Entdeckung der Welt gehen. Dabei muss ihnen diese Reise Spaß und Freude bereiten. Denn aus der Forschung wissen wir heute, dass nur mit Freude Erlerntes dauerhaft bleibt und in guter Bildung resultiert. Bildung gestaltet sich im Kindesalter als sozialer Prozess, basierend auf Dialog, Kooperation, Aushandlung und Verständigung, an dem sich Kinder und Erwachsene aktiv beteiligen.

Unser Ziel ist es, dass Kinder bewusst lernen und ein Verständnis für Lernprozesse entwickeln. Nur durch eine intensive Zusammenarbeit, dem kommunikativen Austausch und dem Interesse des Erwachsenen am Thema des Kindes und seiner kindlichen Wahrnehmung, entsteht ein gemeinsames Verständnis. Jedes einzelne Kind wird bei uns von seinem ersten Kindergartentag an als eigenständiges Individuum gesehen und die Fachkräfte holen die Kinder mit ihren Fähigkeiten, Fertigkeiten und ihrem Wissen dort ab, wo sie sich gerade befinden. Als Basis sehen wir hierfür ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen den Kindern und den Fachkräften. Nur dann kann Bildung auch geschehen. Die Bedürfnisse der Kinder sind unterschiedlich. Aus diesem Grund ist es uns wichtig, dass die Kinder ihre individuellen Interessen, auf der Grundlage ihrer Bedürfnisse ausleben können.

Für uns als Einrichtung ist es das Wichtigste, dass sich die Kinder in unserer Betreuung wohl fühlen.

Sie finden bei uns:

• Anerkennung und angenommen sein
• Vertrauen
• Soziales Miteinander, aber auch mal allein sein
• Regeln und Grenzen
• Ganz viel Spiel, Bewegung und Freude

 

Inklusion

Inklusion bedeutet für uns, jedes Kind so anzunehmen, wie es ist, unabhängig von seinem geistigen und körperlichen Entwicklungsstand, seinem Geschlecht, seiner Religion, seinem Alter oder seiner Herkunft. Jedes Kind hat unterschiedliche Interessen, Vorlieben, Stärken und Schwächen. Die Kinder lernen mit- und voneinander. Die Fachkräfte ermutigen sie, sich ihren Fähigkeiten entsprechend ins Gruppenleben einzubringen. Sie erleben sich und andere mit ihren unterschiedlichen Charakteren und Entwicklungsständen. Ein respektvoller Umgang und eine wertschätzende Haltung untereinander sind für uns gelebte christliche Grundwerte.

 

Für unseren Alltag bedeutet das:

• wir sind ein inklusiver Hort, d.h., dass grundsätzlich alle Kinder bei uns aufgenommen werden können.

• den Kindern inklusive Werte, wie Vertrauen, Mitgefühl, kulturelle und soziale Teilhabe zu vermitteln und nach diesen Prinzipien zu handeln

• sich unser Team durch Schulungen auf den aktuellen Bedarf einstellt.

• wir auf die Vielfalt und Unterschiede der Kinder eingehen.

• wir Partizipation ermöglichen, in dem die Kinder aktiv an der Gestaltung des Lernumfeldes mitwirken können.

• wir die räumliche und materielle Ausstattung an die Bedürfnisse der Kinder anpassen

• eine Zusammenarbeit mit Fachdiensten

• individuelle Hausaufgabenbetreuung

 

Pädagogische Haltung

Es ist unsere Aufgabe, Impulse zu erkennen und als Auslöser für Lerninhalte zu berücksichtigen. Bei der Auseinandersetzung mit Themen eignen sich Kinder Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie Kenntnisse an, die ihr aktives und zukünftiges Leben bereichern. Bildung und Lernen sind ein lebenslanger offener Prozess. So verstehen wir Kinder wie Erwachsene zugleich als Lernende und Lehrende. Wir wollen den Kindern Vorbild sein und sie partnerschaftlich in ihrer Entwicklung begleiten. Gegenseitige Achtung und Wertschätzung sind Grundvoraussetzung und stärken das Selbstwertgefühl der uns anvertrauten Kinder.

Unsere Fachkräfte arbeiten partizipativ und situativ, in dem sie versuchen die Kinder immer miteinzubeziehen.

 

Für das Kind sind wir:

Ansprechpartner – jedes Kind kann immer und zu jeder Zeit zu uns kommen.

Bezugsperson – wir sind für alle Kinder da und treten mit dem Kind in eine positive Beziehung.

Begleiter – wir freuen uns, die Kinder in ihrem momentanen Lebensabschnitt zu begleiten.


Dabei sind wir:

Authentisch – wir verstellen uns nicht, sondern bleiben uns treu.

Ehrlich – wir sagen was wir denken und lügen nicht.

Emphatisch – wir können mit dem anderen mitfühlen.

Hilfsbereit – wir helfen, wo unsere Hilfe gebraucht wird.

Liebevoll – wir gehen bewusst und zuvorkommend miteinander um.

 

Alltag

Übergang in unsere Einrichtung

Übergänge sind nicht nur für Kinder schwierig, sondern auch für viele Eltern. Deshalb werden die Eltern und die Kinder umfassend über alles Informiert. Für die Eingewöhnung im Kindergarten nimmt sich das pädagogische Team individuell die Zeit, die jedes Kind braucht. Ein Elternteil oder eine andere vertraute Bezugsperson des Kindes soll in den ersten Tagen mit anwesend sein, sich aber - soweit möglich - im Hintergrund aufhalten. Anfangs ist eine kürzere Anwesenheit als im Gruppenalltag ausreichend. Je nach Befinden des Kindes wird diese langsam gesteigert und dem Alltag angepasst. Die Eingewöhnung verläuft bei jedem Kind anders und dauert unterschiedlich lange. Sie ist abgeschlossen, wenn das Kind die päd. Fachkräfte als Bezugspersonen anerkennt und Interesse am Kindergartenalltag entwickelt hat.

Die Kinder die intern in unseren Hort wechseln haben bereits in ihrem Vorschuljahr die Möglichkeit durch Spielbesuche und gemeinsame Nutzung des Gartens eine Freundschaft zu den Hortkindern aufzubauen. Das pädagogische Personal ist durch gezielte Vorschul- und Kunstangeboten sowie der Gartennutzung den Kindern bereits bekannt.

 

Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung

Die Einrichtungen der ekita.net gGmbH leben eine Kultur der Achtsamkeit: bewusstes Wahrnhemen, gewaltfreie Kommunikation, situationsorientieres professionelles Handeln sowie regelmäßige Reflexion im Team. Ziel ist es, den uns anvertrauten Kindern einen sicheren Schutzraum zur Entfaltung ihrer Persönlichkeit zu geben, in dem sie sich entwickeln und Lernen können. Zur Umsetzung des Schutzauftrages wurde von allen Kindertageseinrichtungen ein einrichtungsspezifisches Schutzkonzept erarbeitet und festgeschrieben. Dort sind Maßnahmen zur Prävention, Intervention und Verfahrensabläufe, Aufarbeitung sowie qualitätssichernde Maßnahmen dokumentiert.

Unser Schutzkonzept kann in unseren Kindertageseinrichtungen eingesehen werden.

 

Tages- und Wochenstruktur

Eine feste Tages- und Wochenstruktur gibt den Kindern Orientierung, Halt und Sicherheit. Für Kinder ist dieser strukturierte Alltag von großer Bedeutung, denn er unterstützt die Kinder in ihrer eigenen Planung und bietet gute Entscheidungshilfen für die Bewältigung ihrer Bedürfnisse. Im Tagesablauf sorgen wir dafür, dass die Kinder einen konstruktiven Wechsel zwischen Aktionen, Ruhe und Bewegung erleben können und auch Gelegenheit zum persönlichen Rückzug bekommen.

 

Verpflegung

Unser Mittagessen wird von einem Caterer geliefert. An dem vierzehntägigen Speiseplan ist gut zu erkennen, dass bei der Auswahl der Gerichte auf Abwechslung, frische und jahreszeitenbezogene Produkte sowie kindgerechte Speisen viel Wert gelegt wird. Viele Speisen werden in BIO Qualität zubereitet. Bei Fleischgerichten wird weitestgehend auf Schweinefleisch verzichtet. Auf Besonderheiten wie Lebensmittelunverträglichkeiten oder Vermeidung bestimmter Speisen wird geachtet. Getränke werden von der Kita gestellt und sind für die Kinder jederzeit zugänglich.

 

Elternarbeit und Beteiligung

Die Eltern sehen wir als engstes Verbindungsglied zu ihrem Kind. Sie kennen es am besten und tragen die Verantwortung. Sie sind daher bei allen wesentlichen Entscheidungen in der Kita zu beteiligen. Das pädagogische Personal arbeitet wertschätzend, partnerschaftlich und auf Augenhöhe mit den Eltern zusammen. Wir beziehen die Eltern in das Kita-Geschehen ein und informieren über das Alltagsgeschehen sowie regelmäßig über den Entwicklungsstand des Kindes. Wir berücksichtigen die Vielfalt der Familien, deren Bedürfnisse, Interessen und Möglichkeiten, damit diese uns in unserer Arbeit vertrauen und sich am Geschehen in der Einrichtung beteiligen können.

Elternarbeit und Beteiligung

Die Eltern sehen wir als engstes Verbindungsglied zu ihrem Kind. Sie kennen es am besten und tragen die Verantwortung. Sie sind daher bei allen wesentlichen Entscheidungen in der Kita zu beteiligen. Das pädagogische Personal arbeitet wertschätzend, partnerschaftlich und auf Augenhöhe mit den Eltern zusammen. Wir beziehen die Eltern in das Kita-Geschehen ein und informieren über das Alltagsgeschehen sowie regelmäßig über den Entwicklungsstand des Kindes. Wir berücksichtigen die Vielfalt der Familien, deren Bedürfnisse, Interessen und Möglichkeiten, damit diese uns in unserer Arbeit vertrauen und sich am Geschehen in der Einrichtung beteiligen können.

Textfeld: Folgende Ziele sind uns in der Zusammenarbeit mit den Eltern wichtig:
•	Wir möchten eine vertrauensvolle und harmonische Zusammenarbeit mit den Eltern.
•	Wir stehen den Eltern jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite und unterstützen sie, wo wir können.
•	Wir schaffen eine angenehme Atmosphäre im Haus, damit sich alle Wohlfühlen.
•	Wir begegnen uns respektvoll.
•	Wir nehmen jeden Menschen an, wie er ist. 

Folgende Formen sind uns in der Zusammenarbeit mit den Eltern wichtig:

·                    Tür- und Angelgespräche

·                    Kurzer Informationsaustausch am Telefon

·                    Elternbriefe

·                    Aushänge am „Info/ wichtig/ aktuell Fenster“ im Eingangsbereich

·                    Online Elternbefragung 1x im Jahr

·                    Elternabende

·                    Elterngespräche